Donnerstag, 4. Mai 2017

Sound familiar?




Wir kommen auf die Welt und haben keine Ahnung was richtig oder was falsch ist. Um ehrlich zu sein, weiß ich es des Öfteren nicht.  Ich möchte aber nicht, dass mich jemand vorzeitig korrigiert.Ich habe es schon als kleines Mädchen gehasst, wenn meine Eltern mich immer wieder zurecht gezupft oder vorzeitig die Bremse angezogen haben. Es hat mich unglaublich gestört.
Klar, unsere Eltern möchten ungern, dass wir hinfallen und wollen uns diese Erfahrung von deren Leben mit auf den Weg geben.
Ich gehörte leider nicht zu den Kindern, die brav jeden Ratschlag angenommen haben. Ich war eher dieser chaotische Mensch der immer grundsätzlich alles anders gemacht hat, als es verlangt wurde. Egal ob es in der Schule war und die Lehrer immer mit mir zu tun hatten oder doch die Eltern, die mir sagten: oh ne, also das gehört sich ja wirklich nicht.
Jetzt bin ich erwachsen und habe eine eigene Wohnung. Ich bezahle die Rechnungen, manchmal pünktlich und manchmal brauche ich eine kleine Erinnerung in Form einer Mahnung. Ich lebe in einer wundervollen Beziehung, von der ich jeden Tag aufs neue lernen kann. Ich kann mich versorgen und das ohne, dass ich mich am Herd verbrenne. Auf jeden Fall dachte ich es, dass dieser Fallschirm auf meinem Rücken irgendwann verschwindet. Manche versuchen meine Gedanken in eine andere Richtung zu lenken. Ich sage dazu Zeitverschwendung, aber es beschäftigt mich ja trotzdem und schon bin ich unzufrieden. Früher auf Arbeit wurde ich sehr oft frühzeitig kritisiert ohne das sich mein Vorgesetzter das Ergebnis am Ende angeschaut hat. Wer kennt es noch?
Wir leben leider auch in einer Welt, wo es nicht nach rechts oder links geschaut wird. Es ist so viel einfacher zu sagen, es gibt nur gerade aus und nur eine Lösung des Problems. Hierbei wird oft vergessen, dass nicht alle die gleiche Persönlichkeit haben.
Ich möchte damit aber nicht sagen, dass mich nur die Außenwelt daran hindert vorwärts zu kommen. Natürlich stehe ich mir oft genug im Weg und tausend Gedanken hindern mich nach rechts oder links zu schauen um andere Alternativen zu finden. Oft erwische ich mich dabei, wie ich in meinem Kopf sage: nein, dass könntest du nie machen. Ich habe gelernt, dass es eine andere Möglichkeit gibt, meine Gedanken zu steuern. Es sind Worte. Ich wähle eine andere Wortwahl und zwinge mich es in meinem Kopf zu übertönen. Nicht immer vorzeitig zu sagen, dass ich es nicht kann sondern: oh, das habe ich noch nie probiert. Meine Zweifel sind wie weggeblasen. Es ist das größte für mich anderen zu zeigen, dass es geht. Meine Oma hat mir als Kind immer erzählt, (bei ''schwierigen Momenten'' wie zum Beispiel: ich habe meinen Lolli nicht ausgepackt bekommen) - alle haben der Hummel erzählt sie sei zu schwer bis sie eines Tages losgeflogen ist. Ich kann mich nicht ganz genau erinnern wie ihre genaue Wortwahl war, aber sie war immer der Mensch der mich motiviert hat und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Sie hat mich mit großgezogen und ich lernte selbstständig auf verschiedenster Weise meine Probleme zu lösen ohne Gebrauchsanleitung. Denn darum geht es im Leben, wir werden oft in kaltes Wasser geworfen und sollen anfangen zu schwimmen aber anstatt wahllos zu fluchen sollten wir lieber die Gelegenheit nutzen um zu lernen und andere ins stauen zu versetzen. 



Montag, 24. April 2017

TIMES FLIES

Hallo, womöglich denkst du, dass du keine Zeit hast.
Uh, sorry!
Du bist dir sicher, dass du keine Zeit hast. Es ist so, oder?
Du kommst von der Schule, Weiterbildung oder Arbeit und es ist schon dunkel draußen. Schnell was zu Essen machen, eventuell aufräumen, kurz die Mails checken, Tasse Tee und BOOM ! Es ist schon Abend! Also zügig duschen, Bett fertig machen und schlafen. Wecker fängt sich früh an laut zu äußern und der Tag beginnt von vorne los. Wiederholungskreislauf...
Manchmal stolpere ich über sehr kreative Blogs und mit Vergnügen lese ich die Posts aber ich bin irritiert. Wie gut ist es täglich 2 Stunden Sport zu treiben, unsere Leidenschaften weiter zu entwickeln, Bücher zu lesen oder spazieren gehen ohne ein wirkliches Ziel.
Das perfekte Zeitmanagement des Lebens.
Einfach mal was anderes machen als die alltäglichen Aufgaben. Sich treiben lassen von dem Wind und die Pflanzen beobachten beim wachsen.
Es hört sich hervorragend an und du denkst jetzt darüber nach und sagst es laut in deinem Kopf mit einer Note Sarkasmus: ''aber wann soll ich es machen, wenn ich bei 24 Stunden kaum mein Alltag bewältigen kann! Wann? Wahrscheinlich in der Nacht!''
Die schlechte Laune gewinnt die Oberhand.
Klar, es ging mir genau so wie dir. Ich hätte auch gerne, dass mein Tag nicht 24 Stunden hat sondern 48!
Ich könnte all das Erwähnte 2 mal erledigen ohne Probleme oder nein, sogar 3 mal!!! Trainieren, 4 Bücher lesen und ein Bild malen sollten bei dieser Dauer des Tages gar keine Herausforderung werden.
Siehst du womöglich liegt das Problem in der Tatsache, dass du und ich im Leben bestimmte Entscheidungen nicht gut durchdacht haben.
Nach der Arbeit kannst du überlegen, gehst du zum Training oder doch auf die Couch mit deinem Handy und scrollst das Leben der anderer. Nach 8 Stunden meiner Weiterbildung würde ich am liebsten mich in mein Bett verkriechen und ein kurzes Nickerchen machen. Meistens macht mich mein Wecker am nächsten Tag wach und ich bin unzufrieden, weil ich nichts geschafft habe... Eine nette Abwechslung zu dieser Situation ist es auch ein Buch zu lesen, was meine Interessen unterstützt.
Was ich hiermit sagen möchte ist, dass du die Wahl hast.
Ich beurteile nicht und sage auch nicht was nun besser ist.
Ich äußere mich nur dazu, dass wir mehr Möglichkeiten haben als wir vielleicht glauben. Es ist eben einfacher immer zu sagen: ich habe keine Zeit! Als Mutter entscheidest du dich für das Wohl deiner Kinder. Du wäscht, räumst auf, kochst und gleichzeitig musst du deinen Chef Ergebnisse liefern. Du kannst aber natürlich deinem Partner die Kinder für einen kurzen Moment überlassen. Du gehst zum Kaffee trinken mit einer Freundin oder setzt dich in ein Nebenraum und guckst deine Lieblingsserie. Mindestens 1 x die Woche. Das wird dir gut tun! Dein Partner ist sicherlich auch kein Kind mehr und er wird es eine Stunde überleben.
Wir können viel in 24 Stunden am Tag leisten auch wenn nur begrenzt.
Die Frage ist: will ich es und ob es wert ist meine Zeit anders zu verplanen?

Manchmal ja.
Manchmal nein.

Bestimmt ist es nicht wert nach der Arbeit sich noch mehr Arbeit zu widmen und die Freunde oder Familie auf der Strecke vergessen.
Es sollte uns wert sein, sich die Zeit für unsere Selbstverwirklichung zu nehmen.
Dazu würde ich das scrollen bei Facebook nicht zählen. Jegliche Multimedia um uns herum sind Zeitdiebe...
Die Zeit vergeht verdammt schnell und wir haben keine Möglichkeit zurück zu spülen oder auf Pause Knopf zu drücken.
Es ist nicht genau so, dass du keine Zeit hast.
Nimmt es mir bitte nicht übel.
Ich bin ehrlich und jeden Tag aufs neue auch ehrlich zu mir.
Nur manchmal ist es so, dass wir uns bewusst so entscheiden, dass wir keine Zeit haben.

Das ist die ganze Philosophie.




Montag, 20. März 2017

NEW YEAR'S (RE)SOLUTIONS



Wir haben März 2017. Es ist der 3 Monat des Jahres und die meisten von uns haben schon aufgehört, womit sie Anfang des Jahres angefangen haben.
Jedes Jahr stelle ich mich neuen Herausforderungen, die ich auch erfolgreich in mein Alltag eingliedern möchte. Ich will diese am Ende des Jahres erreichen und das motiviert mich. Ich weiß was ich will und versuche in den 365 Tagen es zu schaffen. Manche sagen, dass die Neujahrsziele nichts bringen - es stimmt nicht! Es bringt tatsächlich nichts, wenn du überhaupt keine Lust hast, sie zu verwirklichen. Das ist aber auch nur von dir abhängig.
Ich bin ein Terminkalender Mensch. Für mich ist es eine Art „überschaubare Kontrolle“ über mein Leben zu haben. Dieses Jahr habe ich allerdings was Neues ausprobiert und zwar ein Bullet Journal.
Es ist wirklich eine tolle Idee, man kann sich kreativ entwickeln und sein Chaos endlich in einem Notizheft regeln. Ich kann es wärmstens empfehlen!

Immer bevor ich meine Ziele in meinem Kalender festhalte, erinnere ich mich an meine Regeln:
Ich überlege nichts Unmögliches
Die Menschen lieben es, sich Ziele auszudenken, die einfach nicht zu erreichen sind. Es führt zur Demotivation, schlechter Laune und dauerhaften Unzufriedenheit über das ganze Jahr.
Kleine Erfolge
Qualität ist besser als Quantität. Ich überlege mir keine 100 Vorsätze. Ich nehme mir grundsätzlich weniger vor, umso mehr freue ich mich, wenn ich mehr geschafft habe.
Ich konzentriere mich darauf was ich wirklich will
Es ist wichtig, nicht das zu nehmen was uns jemand versucht hat einzureden.
Wir leben im Jahr 2017 und werden leider in jeder Hinsicht manipuliert. Am Anfang merken wir es gar nicht, aber es ist wahr. Egal ob es durch die Medien ist oder intern durch Familie, Freunde und die Mitmenschen.

Ich wähle meine Vorsätze gezielt, möchte es wirklich erreichen und das sehr! Ich versuche nicht alles mit einmal zu verwirklichen. Ich weiß, dass ich schnell überfordert bin und somit lasse ich mir definitiv mehr Zeit. Meine Erfahrungen sprechen dafür, dass ich mich mehr auf das wesentliche konzentriere und auch mehr Erfolg bei Erreichung meines Vorsatzes habe.
Ich bin am Ende des Jahres glücklicher!

Dieses Jahr wollte ich mich mehr auf meine berufliche Karriere konzentrieren. Ich habe im Januar mit meinem Ausbilderschein angefangen und es Ende Februar erfolgreich absolviert. Nebenbei habe ich eine kaufmännische Weiterbildung zur Buchführung und Office Anwendung begonnen. Zum Schluss werde ich noch Business English dran hängen. Ich habe dann quasi das Jahr 2017 für mein beruflichen Aufstieg genutzt, aber wann - wenn nicht jetzt.

Ich möchte mein erlerntes griechisch pflegen und erweitern.

Sparsamer Leben- ich bin wirklich ein Mensch der durch die Medien beeinflusst wird und das will ich ändern! Ich plane dieses Jahr mit meinem Traummann eine wunderschöne Reise dazu aber später.

Ich muss anfangen zu lernen wie man seinen Geist eine Erholung gönnt. Ich habe ein großes Problem, dass ich mir zu viel vornehme und jedem gerecht werden möchte.
Jeder kennt es: To-do-Listen die bis oben vollgestopft sind und man am Ende des Tages unzufrieden ist, weil man nicht alles abgehackt hat.

Mehr lesen! Ich war nie wirklich jemand der viel gelesen hat. Umso älter ich werde desto mehr merke ich meine Entwicklung und möchte es nutzen als ein Ausgleich für mein Alltag.
Zusätzlich habe ich mit Yoga angefangen zur Entspannung und es hilft wirklich. Ich müsste es auf jeden Fall öfters machen.

Last but not least gesünder essen und auf Zucker verzichten.

Was hast du dir dieses Jahr vorgenommen? Könntest du es bis zu heutigen Zeitpunkt in dein Alltag eingliedern, hast du eine Pause eingelegt, hast du vielleicht schon kleine Erfolge feiern können oder hast du eher alles stehen und liegen gelassen?
Ich finde persönlich, dass wen ich darüber spreche desto mehr bin ich motiviert um es wirklich durchzusetzen. Eventuell geht es euch ähnlich wie mir :)

Samstag, 25. Februar 2017

YOU MADE A CHOICE TO BE GOOD


Januar und Februar waren für mich sehr erfolgreich.
Aber gehen wir ganz zum Anfang. 

Bevor wir eine Entscheidung treffen sind wir sehr vorsichtig. Wir machen uns Gedanken, machen eine Pro-Kontra Liste oder fragen unseren Liebsten um einen Rat. Da muss ich sagen wir haben es verlernt, was wir als Kinder schon unglaublich gut konnten. Es kann sich bestimmt jeder von uns erinnern als die Oma zu uns sagte: “wenn du die Kirschkerne verschluckst,  wächst dir ein Baum im Bauch.“

Hebt alle die Hände hoch, die es trotzdem getan haben. Natürlich sage ich nicht, dass es gut ist. Wir hatten Bauchschmerzen aber uns ist kein Baum bis heute in unserem Bauch gewachsen.
Wir lernen aus eigener Erfahrung und haben schon damals uns ausprobiert. Also warum nicht heute? Wir haben immer davon geträumt: "wenn ich erwachsen werde, werde ich tun und machen was ich will.“

Viel zu schnell wurden wir erwachsen und viel zu schnell sind wir bequem geworden. Ich kriege es Tag täglich mit, wie sich Erwachsene unterhalten und sich bestimmen lassen von fremden Meinungen. Egal ob es um einen Arzt handelt oder um ein neues Restaurant. Für mich ist es irgendwie eine Art des Verlusts.

Meine Gefühle spielen bei jeder Entscheidung eine sehr wichtige Rolle. Wenn ich mich auf meine Gefühle verlasse, kann ich spüren, ob sich etwas in meinem Leben als gut oder als ungut an fühlt. Dadurch habe ich Einfluss, wie ich mein Leben empfinde und es ist doch ein sehr beruhigender Gedanke.

Vor kürzen habe ich spontan entschieden einen anderen Weg zu gehen und ich habe es nicht bereut. Mein Liebster war für mich da und wir könnten Tag und Nacht über alles reden. Es war schön jemanden zu haben, der mich danach in Arm genommen hat und gesagt hat: "es wird alles gut.“  Es hat mich auf jeden Fall bestärkt. Obwohl alles anders gekommen ist als ich es geplant habe, habe ich meine Lust zur Weiterentwicklung nicht verloren. Ich habe ein neues Ziel gefunden und mit der Unterstützung von meinem Partner wusste ich es, dass ich es schaffen werde. Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine andere und wenn es nicht so ist, gehe ich auch durch das Fenster durch. Kein Problem! Wie heißt es so schön: Stillstand ist Rückschritt.

Letztes Jahr stand ich vor meinem Spiegel und habe mir gedacht "Das kann doch nicht  alles gewesen sein!" und ich begann nachzudenken.  Es gibt nichts schlimmeres, wenn es kein Spaß mehr macht aufzustehen. Für mich war es jedes Mal erdrückend zu wissen, dass ich keine Zeit für das Wichtige im Leben habe. Nach einiger Zeit hat meine Vernunft hat mit mir gesprochen "es geht auch anders!“   und ich habe es geändert. Es ist verblüffend was für Wunder kleine Änderungen im Leben bewirken können. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich den Mut hatte mich neu zu ordnen. 

Mittwoch, 28. Dezember 2016

THE NEXT EPISODE

Das Jahr war seltsam. Er war voller Furcht, Angst  und Verzweiflung aber auch Hoffnung, Freude, Vertrauen und Wärme. Es gab viele Tränen und viele Enttäuschungen. Dieses Jahr brachte viele unerfüllte Träume und gebrochene Versprechen. Es zeigte, wer der wahre Freund ist und wer nur den Anschein machte, einer zu sein! Das Jahr 2016 öffnete mir die Augen und die vielen Wege, die ich noch gehen kann. Um ehrlich zu sein habe ich es gespürt, dass es nicht einfach sein wird. Jedes Problem und jede Unannehmlichkeit wurden zur Herausförderungen und zur Architekt meiner Persönlichkeit. Ich bin sehr dankbar für jede Erfahrung in meinem Leben. Ob es eine gute oder schlechte Erfahrung war, ist es für mich egal geworden. Es waren Lektionen in einem Kapitel die mich geprägt haben. Ich musste mich von vielen Sachen und vielen Menschen trennen. Es ging nicht weiter. Ich habe es nach und nach gemerkt wie meine Lebensfreude austrocknet und mich dazu entschieden einen anderen Weg zu gehen. Es ist mir nicht leicht gefallen aber ich wurde glücklicher.
Ich finde als junger und kreativer Mensch sollte man sich Fristen im Leben setzen, denn es gibt nichts schlimmeres wenn man voller Potenzial steckt und einen Leerlauf hat. Ich habe das Gefühl, dass ich das Jahr 2016 verschwendet habe und es ist wirklich kein schönes Gefühl. Das Jahr 2017 werde ich richtig nutzen und ich fühle, dass das kommende Jahr ganz wunderbar wird. Wunderbar aufregend und wunderbar überraschend. Ein paar kleine Ziele habe ich mir schon in meinem Kopf vorgenommen, wobei ich denke, dass ich alles in meinem BULLET JOURNAL aufschreiben werde. Es wirkt motivierender auf mich und es ist ehrlich gesagt auch eine nette Nebenbeschäftigung bei einem stressigen Alltag. Ich überlege ob ich es vieleicht sogar auf englisch führen werde um einfach mein englisch zu verbessern und aufzufrischen. Wie findet ihr diese Idee?
Ich werde auch mein Blog-Projekt weiter führen und es öfters nutzen, damit mein Ergebnis was ich letzendlich erzielen möchte mich zufrieden stellt. Ich sehe mich nach einem Rückblick was mich glücklich machen wird, weil ich regelmässig geschafft habe was zu schreiben. Das nehme ich mir jedes Jahr vor aber es kommt öffters eben anders als geplant.
2011 war mein Anfang und ich habe sehr viel zu dieser Zeit geschrieben aber man muss auch dazu noch sagen, dass ich sehr viel mehr Freizeit hatte als jetzt.
Ich liebe das Schreiben. Es macht mir Spaß Geschichten zu erzählen, meine Leser in Welten zu entführen, die meinem Kopf entsprungen sind oder einfach mal jemanden mit meinem erfahrungen zu helfen. Leider fehlte mir so oft die Zeit. Der Text und ich, wir müssen erst wieder Freunde werden und ich werde versuchen im Jahr 2017 mich mehr auf das Schreiben konzentrieren. Ich möchte ein Platz für mich erschaffen - und hoffentlich auch für euch - zum Wohlfühlen, zum von-der-Seele-schreiben, zum Inspiration sammeln, zum Motivieren, zum Runterkommen, zum Stöbern - kurz gesagt, ein Platz zum Glücklich sein.
Jetzt noch ganz kurz: wie waren eure Weihnachtstage? Ich hatte schon sehr lange Zeit keine Weihnachten und deswegen habe ich es dieses Jahr besonders genossen aber wie immer alles was sehr schön ist, geht schnell zu Ende.
Ich wünsche euch einen guten Rutsch und genießt die Zeit mit euren Liebsten.
Wir lesen uns im Jahr 2017.



Mittwoch, 21. September 2016

Glück in kleinen Dosen

Für viele Menschen scheint es, als ob das Leben an Ihnen einfach vorbei fließt. So vieles hat man sich geschaffen, angeschafft und erworben, alles scheint so wunderbar zu funktionieren und dennoch ist da das Gefühl der gähnenden Leere, das Gefühl etwas Wesentliches verpasst zu haben. Dieses Gefühl quält, man fühlt sich festgefahren in all dem Bekannten. Unser Zynismus und die Ironie sind eine Art Selbstschutz. So versuche ich es mir zu erklären. Erfrischende Änderung wünschen sich viele, jedoch kaum einer traut sich.
Ich mache mir vorher keine großen Gedanken, sondern versuche es einfach. Zwar jetzt keine Änderung die mein Leben um 360° verändert, aber ein wenig frische bringe ich gerne mit in mein manchmal monotones Leben ein. Dabei stößt man schon auf einige Probleme. Meine Erfahrung ist : Je weniger man weiß, desto lockerer geht man heran. Eine gewisse Naivität ist hilfreich. Aber bitte ohne Übertreibung. Wenn ich nur danach strebe, glücklich zu sein, habe ich das Gefühl, dass mir alles im Leben entgeht. Das ist das beste Rezept, um dann überhaupt nichts mehr zu erleben. Denn das Leben wird erst in seinen Kontrasten spannend. Ich finde es sehr amüsant, wenn man nur noch Glück empfinden möchte. Es ist als wäre man konstant auf Drogen. Irgendwann gewöhnt man sich ja an alles, auch ans Glück. Wäre es nicht eine umgekehrte Art der Depression?! Ich glaube Glück ist immer ein momentanes Geschenk, das kommt. Es ist nichts, was du herbeiführen kannst.
Du kannst es nicht bestellen, wie ein H&M Paket. Obwohl das für mich persönlich auch eine besondere Art des Glücks ist.
Anders ist es mit Zufriedenheit. Die Zufriedenheit können wir beeinflussen.
"Die Zeit rast - rasen Sie hinterher", ist es so, dass je schneller eine Entwicklung geschiet, es umso schwieriger ist, mit ihr Schritt zu halten? Viele verzweifelte Menschen werden unglücklich, wenn sie etwas nicht schaffen oder besser gesagt, weil sie nicht hinterher rasen. Mein Tipp an euch: findet eure innere Zeituhr. Es gibt keine Gesetze, dafür seid ihr zuständig. Zuständig für eure Zufriedenheit...

Donnerstag, 15. Oktober 2015

WILDEST DREAMS

Zu viel Alltag, zu viel Routine, zu viel Stress. Zu wenig Zeit für Dinge, die einem wirklich wichtig sind. Oder einfach nur dieses diffuse Gefühl, dass irgendetwas nicht mehr stimmt mit dem eigenen Leben. Auf der Arbeit stecken dich viele mit einer fiesen Laune an und irgendwann erkennt man sich selbst nicht mehr im Spiegel. Man sucht sein Lächeln, aber das innerliche Akku ist leer. Ich musste schnell handeln, damit meine Lebensfreude wieder zurück kommt.
Irgendwann werden wir alle erwachsen. Stück für Stück... und sehen uns nach neuen Herausforderungen. Was gut ist, weil wir gezwungen sind uns weiter zu entwickeln.
Doch im Grunde haben wir immer noch die gleichen Probleme die wir mit 15 hatten. Egal wie alt wir sind. Wir stolpern immer noch und wir zweifeln andauernd. Wir würden es natürlich nie zu geben,  unser Stolz ist viel zu groß um es zu zugeben.
Mein persönlicher Tipp? Wir sollten immer in Bewegung bleiben. Es ist nicht wichtig jeden Tag große Dinge zu vollbringen, aber eine kleine Veränderung tut jedem von uns gut. Ein neues Ziel setzen für die nächsten 3 Monate. Es bringt etwas Frische in unser Leben!
Manchmal haben wir Probleme unsere Zeit zu koordinieren und sind viel zu gestresst. Ich sage mir immer im Kopf: Don't worry u got this!
Klar, es ist nicht alles wieder gut mit diesem einen Satz, aber man setzt sich automatisch mehr Selbstbewusstsein in sein inneren Geist ein. Ich muss auch zu geben, mein Leben hat sich beziehungsweise wird sich in der nächsten Zeit ganz schön verändern. Ich hoffe nur, dass ich glücklich mit meiner Entscheidung sein werde. In letzter Zeit haben viele zu mir gesagt : Flora, es ist nicht alles Gold was glänzt. Trotzdem war ich nicht scheu und bin diesen einen Schritt gegangen. Es war eine große Entscheidung in meinem Leben! Selbstverständlich haben diese Personen aus eigenen Erfahrungen gesprochen, aber man will eigene Erinnerungen an dieser Entscheidung haben. Ich fühle mich so weit gut. Ich bekomme eine unglaubliche Unterstützung, worüber ich sehr dankbar bin. Ich glaube, wenn ich alleine diesen Schritt gehen würde, hätte ich viele Zweifeln.
Es ist eine neue Aufgabe und danach habe ich mich lang gesehen.
Ich gehöre nicht zu den Menschen, die jeden Tag das gleiche machen können. Jeden Tag sich ein kleines Stückchen weiter zu entwickeln. Das ist auf jeden Fall was für mich. Ich habe mir vorgenommen eine neue Sprache zu lernen. Meine liebste Oma hat zu mir mal gesagt : ein schlauer Mensch versucht so viele Vorzüge wie möglich aus einer neuen Situation zu gewinnen.
Das ist einer davon und ich freue mich riesig :)