Mittwoch, 7. August 2019

Silver hair



In meinem letzten Post, habe ich mich beschwert, dass ich etwas Schwung vermisse.
Manchmal wünschen wir uns eine Bewegung in unserem Leben.
Ein Ausflug in Freizeitpark und einfach in irgendwelche Achterbahn setzen bis man nicht aussteigen kann und sich alles anfängt zu drehen - ununterbrochen.

Krisen sind ein unvermeidbarer Teil in unserem Leben.
Es kommt plötzlich und wir verlieren den Boden unter unseren Füßen.

Mein Schmerz, meine Hoffnungslosigkeit und Angst kamen sehr unerwartet.
Eine geliebte Person zu verlieren tut weh und es tut sicher auch nach einer gewissen Zeit weh. Man gewöhnt sich dran aber die Leere bleibt. Und dennoch ist jede Krise ein Geschenk.
Sarkasmus?
Nein, ich meine es wirklich ernst.
Es bringte positive Wirkungen mit sich.

Ich wurde aus meiner täglichen Gewohnheit rausgerissen.
Ich wurde daran erinnert, was tatsächlich wichtig im Leben ist.
Es hat meine Beziehung gestärkt.
Ich bin dankbarer für das, was ich habe.
Ich wurde gezwungen neue Wege einzuschlagen, auch wenn es etwas unangenehmes für mich war.
Ich wurde auf meine innere Kraft aufmerksam.

Ich war voller Euphorie, als ich mit meiner Familie in den Flieger nach Hamburg stieg.
Flugmodus an.
Wir waren am Flughafen und sollten in die S-bahn laufen, um ein Stück unserem Schiff näherzukommen.
Vor der Bahn habe ich mein Handy angeschaltet und mich traf ein Blitz bis in die Tiefe meines Herzens.
Diese Nachricht jemanden verloren zu haben, mit dem man vor paar Tagen noch gelacht hat, tut einfach weh!
Ich war nicht alleine, mein Mann holte gerade unsere Tickets.
Ich habe davor meine Mozzarellakugel in unsere Babytrage getan. Meine Tasche tat ich in den Kinderwagen und so fuhr ich ihn durch die S-Bahn Tür als diese plötzlich schließte.
Nach dieser Benachrichtigung, war ich wie ohnmächtig und ganz ehrlich? Ich dachte, mein Sohn wäre alleine in dem Kinderwagen ohne mich.
Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie dramatisch ich der S-Bahn hinterhergerannt bin, bis mein Mann zu mir sprach.
Am Ende war ich unheimlich dankbar, dass mein Sohn an mir dran war und die Problematik mit dem Kinderwagen haben wir ebenfalls schnell geklärt.
So hat unser Urlaub begonnen.
Auch als wir am Schiff angekommen sind, kamen viele Gedanken in mir auf.
Aber ich suchte meine persönlichen Kleinigkeiten, an denen ich mich festgehalten habe damit ich in Trauer nicht versinke.

Das Meer wirkte sich unglaublich beruhigend auf mich aber auch meine ätherische Öle.
An einem Abend hörte ich dieses Lied: I will survive und tanzte dazu.
Der einzige Weg für mich eine Krise dieser Art zu meistern und noch dabei gesund zu bleiben war, die Traurigkeit zuzulassen aber auch zu tanzen und zu singen.
Der Gedanke an die schöne Zeit und die vielen Lektionen, die diese Person uns beschert hat, kann Trost spenden.
Bild könnte enthalten: 4 Personen, einschließlich La Catrina, Personen, die lachen, Nahaufnahme und Innenbereich
,,Sei nicht traurig, dass es vorbei ist, sondern erfreue dich daran, dass du es erleben dürftest''

Der Tod erinnerte mich, dass das Leben vergänglich ist und das hat mich noch mehr dazu aufgefordert zu genießen und glücklich zu sein.

Ich nahm mir die Zeit, um es zu verarbeiten.
 
Obwohl ich noch nicht dazu bereit bin, die Handynummer meiner Oma zu löschen, verleugne ich es nicht, dass nichts geschehen ist.
Ich denke oft an Ihre Sprüche und nicke verstädnissvoll, schließlich konnte ich ihren Argumenten immer einiges abgewinnen.

Montag, 17. Juni 2019

Prison of feelings

Manchmal fühlt man sich überfordert, doch nicht mit den täglichen Aufgaben, sondern mit dem emotionalen Haushalt. In meinem Kopf herrscht Chaos - das Wetterbericht: grau und bewölkt.
Kennst du das? Als wenn in deinem Leben ein plötzlicher Nebel aufkommt und du keine klare Sicht mehr mit deinem Auge fassen kannst?
Du hast kaum Ausgang und bewegst dich nur im selben Bereich? Manchmal fühle ich mich taub, wie nach einem Zahnarztbesuch. Ein Stück Schokolade hilft da immer.
Ich bin bald ganze 12 Monate zu Hause.

Elternzeit.

Habe ich verlernt mich lebendig zu fühlen?
Das Leben zieht an mir vorbei und ich sehe die ganzen Möglichkeiten, die ich innerhalb den letzten 12 Monaten ergreifen konnte, doch ich tat es nicht.
Ich habe es nicht wirklich wahrgenommen.
Oft war es mir egal. Ich hatte eine Hauptaufgabe und dachte, dass alles andere auch kommen wird. Nun nach 12 Monaten, kann ich mit schlechten Gewissen sagen, dass ich diese Zeit gerne besser genutzt hätte.
Eventuell ist es eine Phase? Aber wie lange soll diese noch dauern? Wann darf ich endlich wieder etwas Erfolg in meinem Leben fühlen?
All diese Fragen haben auf meiner Zunge einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Ich öffne wieder eine Tafel Schokolade.
Ich suchte nach einer Leidenschaft.
Ich suchte nach neuer Kraft, Energie und Lebensfreude. Es war mir bewusst, dass ich etwas brauche, womit ich Lust habe, etwas aus vollem Herzen zu tun.
Mein Antrieb in meinem Körper war kurzzeitig auf Flugmodus gestellt.
Wir Menschen brauchen einfach Projekte, Träume und Ziele.
Ich brauchte etwas worauf ich mich schon am Vorabend freuen dürfte.
In einer Welt die sich immer dreht - reinstes Rummel Paradies, ist es manchmal unmöglich einfach stehenzubleiben und zu genießen.
Ich erwische mich immer wieder, wie ich über die Vergangenheit nachdenke und mir Gedanken mache über die Zukunft.
Skuriös... Ich möchte viele Aufgaben in kurzer Zeit schaffen. Stehen bleiben und gar nichts tun?
Ohje, ich glaube, da kommt der große Hammer in meinem Kopf und haut mir gleich eine ordentliche Migräne rein.
Es fehlt mir schwer, mich auf das hier und jetzt zu konzentrieren.
Das ist kein Wunder, früher wollte ich doch immer schneller, höher, weiter sein als die anderen.
Nutze ich diese Zeit für eine kreative Pause, fühlt es sich wiederum für mich wie eine reinste Zeitverschwendung an.
Ziehe ich es durch, habe ich schlechtes Gewissen schon während ich diese Zeit 'genießen' sollte.
Ich denke zu viel nach und fühle zu wenig. Meine Gedanken schreien im Kopf und verdecken die tatsächlichen Gefühle. Es nervt mich, wenn ich so zur irgendeinem Ergebnis gerne kommen möchte.
Es ist unmöglich.

Ich versuche öfters am Tag mich zu erinnern und daran zu denken, dass es okay ist, unproduktive Tage zu haben, die mich nicht weiter bringen, sondern an denen ich einfach nur da bin.
Also werde ich wohl jetzt für eine Weile nur da sein.

Ich bin im Moment faul und es gibt der Zeit keine Beförderung für mich.









Sonntag, 17. März 2019

Jungle in my head

Ob Mutter, Single, Karrierefrau, Hausfrau, Geliebte oder alles in einer Person vereint.
Frau sein.
Mensch sein.
Sich zu akzeptieren und das Leben genießen ist wohl manchmal schwerer als gedacht.
Ich vergleiche mich so gut wie gar nicht mehr mit anderen. Ich bin froh über meinen Körper, dass er ist, wie er ist.
Meine Beine, die mich tragen. Mein Bauch, dass hervorragende Zuhause war für meinen Sohn für 42 Wochen. Meine Arme, die verschiedenes heben und schaffen können. Meine Nieren, die sich wieder eingefangen haben und endlich funktionieren, wie sie sollten. Es ist keine Selbstverständlichkeit, wenn es einem bewusst wird, wie viele Menschen dieses Glück nicht haben.
Wie viele Frauen schauen in den Spiegel und sind unzufrieden?
Betreut von TV Sendungen wie Topmodel oder Bachelor. Ein Konkurrenzkampf und Lästerattaken.
Die Mädels / Frauen tragen Wimpernextensions, haben gebleachte Zähne, sind geschminkt, haben gemachte Brüste und aufgespritzte Lippen, Fettabsaugen hier und da.
Natürlich schön wird anders vermarktet und gibt einem ein schlechtes Gefühl.
Du sollst dich lieben, wie du bist. Ja, schon klar!
Mach es dir zur Aufgabe, dich gut um dich zu kümmern.
Unser Bild von uns selber ist der Grundstein für unser Wohlbefinden.

Finde heraus, wer du bist und genieße dein Leben. Es ist schließlich nicht unendlich. Es ist so wundervoll, wenn man sich endlich akzeptiert und nicht frustriert ist über die Meinung anderer.
Egal, wie sehr wir uns anstrengen werden. Es wird immer Menschen geben, denen wir nicht gefallen und die uns nicht  mögen. Womöglich viele werden denken: wie eingebildet und selbstsüchtig.
Sind wir glücklich und strahlen es nach außen, mutieren wir gleichzeitig für manche zur einer 'Kratzbürste'. Handeln wir in unserem Sinne, tuen wir was Gutes für uns und stellen unsere eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund, führt das oft zu Missverständnissen.
Diese Eigenschaften möchte keiner von uns zugeschrieben bekommen.
Es ist schon immer leichter gewesen mit dem Strom zu schwimmen. Es ist oft nicht unser Strom / Richtung und wir werden Seekrank. Verschiedenes Verhaltensmuster, die uns durch die Gesellschaft anerzogen wird. Ich bin zum Glück, keine gute Schwimmerin und habe mich für meine 'limitierte Edition' bewusst entschieden. Trotzdem habe auch ich Phasen, wo ich mich unwohl fühle.
Vor kurzem bin ich mit meiner Familie umgezogen und es gab Tage, da fühlte ich mich wie ein Fisch auf dem Land. Ich bin mir sicher, dass diese Tage wieder kommen werden aber ich versuche mein volles Potenzial zu entfalten. Ich möchte wachsen. Ich möchte meinen individuellen Weg finden.

Die einen haben mehr Fettpolster, die anderen weniger. Einige haben mehr Muskeln und gehen regelmäßig zum Sport, andere sind froh mit seinem  Partner mit einer Tüte Chips eine Netflix Folge zu schauen, während das Kind schläft und der Haushalt auf einem wartet.
Verschiedene Ansichten des Glücks.
Jeder Mensch ist anders. Und es ist auch gut so! Stelle dir vor, wir alle wären gleich?
Gruselig, nicht wahr?
Ich habe hier und da auch meine 'schwach' Stellen. Meine Cellulite ist deutlicher  und mein Bindegewebe ist eindeutig nicht mehr so straff wie es mal war. Ich werde älter und ich bin eine Mutter. Ich bin sehr weit entfernt von den heutigen Modelmaßen. Aber ich bin zufrieden. Ich liebe das Essen zu sehr um abzunehmen oder etwas zu verändern. Ich möchte genießen und nicht verzichten in meinem Leben.
Ich bin stolz auf meinen Körper und mein Leben.
Ich schaue in den Spiegel und das Resultat bin ich.

Unsere Körper leisten jeden Tag so viel gutes und deshalb sollten wir unserem Körper viel öfter mal Danke sagen und einfach zufrieden sein.
Das was einem stört einfach ausblenden. Beschweren kann man sich über alles, aber verändern können nur wir es. Ob nach außen mit Ernährung und Bewegung oder nur in unserem Kopf mit Gedanken und Liebe. 






Donnerstag, 13. Dezember 2018

METAMORPHOSIS

Man oh man, ich fühle mich, als hätte ich ein bisschen zu lang geschlummert und plötzlich ist wieder Ende des Jahres. Wem geht es genau so?

In letzter Zeit hatte ich wenig Glück mit meiner Gesundheit, aber unheimlich viel Zeit um zu überlegen was ich ändern könnte.
Der November ist immer für mich ein Monat des umkrempelns gewesen. Ich will mich langsam auf den Jahreswechsel vorzubereiten, den plötzlich hat man das Bedürfnis was nachzuholen und mit einem neuen Selbstwertgefühl in das neue Jahr zu starten.

Im Laufe meines Lebens gab es viele Hobbys oder Themen, die mich beschäftigt haben. Oh, bin ich froh, dass sich doch so einiges verändert hat. Über die Jahre stellte ich mich oft vor meinem Spiegel und dachte: ich bin nicht gut genug und war oft traurig darüber.
Ich gehörte nicht zur einem coolen Sport Team, ich konnte kein Instrument spielen, obwohl ich es für meine Verhältnisse oft genug ausprobiert habe, regelmäßige Angelegenheiten habe ich nie wirklich durchgezogen. Nein, ich habe nicht studiert und nein, ich hatte nie einen perfekten Lidstrich.
Aber neben dem Aussehen verändern sich natürlich auch persönliche Interessen. Mein Durchhaltevermögen, war in meinem Teenie Alter im Minus Bereich.
Zwischen 20 bis 25 veränderte sich so so viel in meinem Leben. Ich weiß nicht, ob es euch genau so geht, wie mir?
Die Entwicklung in meinem Bewusstsein war sehr präsent. Ich habe jetzt andere Werte, die ich ausstrahle und vertrete.
Irgendwann kam ich zu dem Punkt, wo ich am liebsten einfach alles verändern würde. Ich wollte plötzlich meine Playlist ändern, meine Tupper Dosen sollen neue Ordnung bekommen, meine Garderobe wollte ich ein mal komplett austauschen, mein Freundeskreis, mein Konsumverhalten und meine Ernährung wollte ich auch anders handhaben. Mit anderen Worten, mein komplettes Leben sollte anders werden. Aber das geht selbstverständlich oft nicht und vor allem nicht sofort. Ich habe von innen einfach mich anders gefühlt wie ich nach außen gezeigt habe. Ich habe dann in meinem Tempo angefangen, irgendwo eine Änderung zur vollbringen. Und um in keine Schnappatmung zur geraten, ist mir schnell bewusst geworden, dass ich auf gar kein Fall perfekt werden kann. In keinem Lebensabschnitt kann ich perfekt werden und das ist auch gut so. Wie langweilig wäre denn mein Leben, wenn ich nichts verbessern konnte?  Vieles versuche ich aus der Vogelperspektive zu betrachten, aber es ist wirklich schwer. Ich versuche es regelmäßig zu üben. Ich versuche oft raus zu fliegen und auch meine Taten kritisch zu betrachten.
Mein bestes was ich geben kann, ist vielleicht ein anderes bestes, was dein bestes ist und so kann ich das in jedem Teil meines Lebens sehen.
Wenn wir ehrlich zueinander sind, sind viele Änderungen, nach denen wir uns sehen, durch einen Zwang entstanden.
Mein nächstes Jahr ist eher ein Weg zurück zum grundsätzlichen Wohlbefinden. Erst vor 2 Jahren habe ich viele Muster und Prägungen erkannt, die mein Leben bis dahin stark beeinflusst hatten, es zum Teil immer noch tun.
Über mich selbst zu lernen, mir näher zu kommen, zu verstehen, was mich beeinflusst und was geschwächt hat, kam alles nach und nach.
Das Jahr 2018 war nachhaltig großartig!
Es gab vieles aber nichts wurde ich anders machen wollen. Mir war es wichtig, dass ich nicht wieder in ein Hamsterrad hüpfe, sondern mein Leben erfüllt gestalte. Und wenn ich das Resümme von den letzten 12 Monaten ziehe, sehe ich viel Veränderung von Innen. Der Perfektionismus wurde bei mir eingestellt. Diese Erwartungen, die andere an mich gestellt haben, habe ich bewusst ausgeschaltet. Oft stehen wir uns selber im Weg zu unserem Glück und suchen viel Schuld in uns selber aber wir werden auch viel durch andere Menschen beeinflusst. Bekannte, Freunde oder Familie... Deren Perfektionismus wird schnell und gerne übertragen.
Also Leute lässt euch nicht einschüchtern. Das hat mir früher wehgetan, weil ich es nicht verstanden habe. Es ist auch eine Herausforderung es zu respektieren, zu erkennen und zu schätzen. Ich habe früher unheimlich gerne kritisiert, obwohl ich selber es gehasst habe, kritisiert zu werden. Ich versuche das wertzuschätzen, was ich erreicht habe und nach einiger Zeit war ich auch stolz auf mich.

Ich wünsche euch allen mehr Gesundheit, mehr Glücksmomente, mehr Abenteuer, mehr Lachen, mehr Tanzen und einfach mehr authentischen Leben im Jahr 2019.

Wir lesen nächstes Jahr voneinander!







Dienstag, 30. Oktober 2018

CHILDHOOD

Kind sein.
Kind sein scheint doch so einfach zu sein. Es bedeutet frei zu sein von allen Verpflichtungen. Unbeschwertheit und Naivität gehören auch dazu. Als Kind braucht man kein Zeitgefühl und man bildet sich schnell Sachen ein, wie zum Beispiel, wenn das Geld knapp ist, man es ganz problemlos an den Automaten ziehen kann. Die Welt ist immer in Ordnung und wenn nicht, dann spätestens morgen.
Eine Kindheit sollte wundervoll werden. Bedeutungsvoll und wegbeschreibend.
Ich möchte die Kindheit meines Sohnes voller Liebe, Freiheiten und Lachen füllen aber er soll auch eine Kindheit voller Selbstentscheidungen erleben.
Hürden, die er voller stolz meistert und Fehler, aus denen er lernt gehören dazu.
Manchmal erinnern mich Dufte, Gegenstände und Geschmack an meine Kindheit. Ich liebe mich bewusst in diese Zeit zurückzudenken allerdings würde ich niemals wieder Kind sein wollen. Jeder von uns hat eine eigene Interpretation, was das 'Kind sein' ausmacht. Ich wurde oft mit anderen verglichen, ganz nach dem Motto: das Gras wächst schneller, wenn man daran zieht. Das es auf gar kein Fall so ist, muss ich wohl hier nicht erwähnen oder? Jeder von uns ist einzigartig anders und jeder von uns hat andere Entwicklungsschritte, selbst im erwachsenen Leben also warum spielen wir oft unsere Karte des Erwachsensein und versuchen die kleine Seele in irgendeine Form zu pressen?
Mein Kind hat das Recht auf sein eigenes Tempo und seine Individualität.
Ich weiß es als wäre es gestern gewesen. Dieses Wettbewerb Gefühl hat mich fast täglich begleitet und eingeschüchtert. Ich dürfte kaum eigene Entscheidungen treffen und nein, ich spreche hier nicht von den wichtigen Entscheidungen, bei denen ich dringend meine Eltern brauchte, sondern diese kleinen aber für mich bedeutungsvollen Entscheidungen.

Familienfeier - ich hatte nicht dieses Bedürfnis jedem ein Küsschen auf die Wange zu geben, aber dies wurde so oft von mir verlangt.
Spielplatz - ich hatte nicht dieses Bedürfnis mit einem anderen Kind zu diesem Zeitpunkt zu spielen, aber dies wurde oft von mit verlangt.
Küchentisch - ich hatte nicht dieses Bedürfnis diese riesige Portion auf meinen Teller aufzuessen, weil ich gar nicht so großen Magen hatte, wie meine große Schwester und trotzdem wurde dies von mir verlangt.

Ich fühlte mich dabei nicht wohl, aber es wurde von den 'Erwachsenen' ignoriert. Dieses Gefühl keine Macht zu haben ist nicht nachvollziehbar für einen kleinen Menschen. Warum muss ich dies oder jenes tun, wenn ich es absolut nicht will?
Es war keine Zeit für Kommunikation.
Tägliche Begegnungen mit Menschen an ihrer Machtposition, haben mich oft zweifeln lassen.

'sei still'
'du hast nichts zu sagen'
'es ist halt so'
'Mund auf, du muss diesen Rest noch schaffen zu essen'
'stell dich nicht so an, ist doch nicht schlimm!'
'weil ich so sage'

Ich möchte nicht meinem Kind schwarz / weiß Welt beibringen, sondern die ganze Farbpalette!
Mir ist es bewusst, dass es mich oft an meine Grenzen bringen wird, aber ich möchte meinem Kind versuchen alles zu erklären. Eben auf Augenhöhe. Meine Erziehung wird weder hochexplosiv noch unberechenbar werden. Zumindest so mein Plan.
Geprägt von meiner Kindheit und diesen erzwungenen Erfahrungen, weiß ich wie es sich anfühlt nicht ernst genommen zu werden. Es ist schrecklich. Wenn man selbst ein Kind bekommt, dann sieht man sich selbst plötzlich in einem anderen Licht. Und die eigenen Eltern ebenfalls. Dann reflektiert man so langsam, warum man so ist, wie man ist. Warum ich auf manche Dinge äußerst allergisch reagiere und man nimmt sich automatisch vor, niemals das zu tun, was man als Kind furchtbar gefunden hat. Zum Glück kann ich Dinge, die mir wirklich wichtig sind, fest in mein Herz schließen, damit ich mich immer regelmäßig daran erinnere, wie ich nicht sein will.
Meine kleine Familie ist das Glück, eine Sicherheit und der Ursprung unserer Erziehung.
Ich bin mir sicher, dass wenn ich die Entscheidungsfreiheit meinem Kind ohne Vorurteile biete, wird sich sein Charakter auf seine eigene, kreative Art und Weise entwickeln.
So soll es sein!
Kinder brauchen viel Verständnis und doppelt so viel Liebe um zu wachsen. 




Mittwoch, 29. August 2018

Motherhood

Die verrückte Zeit hat vor 7 Wochen angefangen. Nach dieser Zeit kann ich sagen, dass ich langsam im Mama Leben angekommen bin. Ich bin jetzt eine Mutter und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell alles vergangen ist. Vor kurzen habe ich noch ganz stolz meine Babykugel vor mich hin geschoben und jetzt schaut mich mein kleiner, wunderbarer Mensch mit seinen blauen Augen an.
Es ist wahr, ein Kind stellt das ganze Leben auf den Kopf aber nicht unangenehm. Die Veränderung ist groß aber großartig. Es ist etwas besonderes ein Kind groß ziehen zu dürfen. Mein Alltag hat sich verändert. Ich bin auf jeden Fall geduldiger, lockerer und ausgeglichener geworden.
Ich habe eine enorme Aufgabe und zwar diesen Mini zu beschützen. Ich möchte ihm Sicherheit und Geborgenheit geben. Als ich im Krankenhaus ihn zum ersten Mal in meinen Armen hielte, schwebten mir 100 Zweifeln und Fragen durch meinem Kopf. Ich war so gespannt, wie es sein wird, unser neues Leben mit ihm. Es brauchte Zeit, bis ich mich an diesen Gedanken gewöhnt habe, dass ich jetzt nicht mehr alleine bin und das ich verantwortlich für diesen kleinen Menschen bin.






Die Flexibilität hat mit seiner Geburt aufgehört zur existieren und wir wurden gleichzeitig zur Eltern. Wir sind jetzt zu 3! Es hat einiges durcheinandergebracht. Aber das wollten wir ja so! Das ist die größte Herausforderung für unsere Beziehung. Wir lernen viele Umwege zu gehen, damit der kleine Mensch zufrieden ist. Je weniger Stress von außen, umso besser können wir in die neue Rolle hineinwachsen und den besonderen Momenten der ersten Wochen besser genießen. Wir versuchen unseren Tag für ihn anzupassen und eine Handgelenkuhr trage ich schon längst nicht mehr. Ein Neugeborenes hat kein Zeitgefühl und das hat sich auch auf mich übertragen. Ich besitze kein Zeitgefühl mehr. Falls die Küche für heute geschlossen bleibt, habe ich kein schlechtes Gewissen. Wir bestellen eben was außer Haus und sind glücklich zu 3 auf unserer Couch. Manchmal muss man Kompromisse finden. Als ich schwanger war, hatte ich die Befürchtung mich im Mama Leben zur verlaufen und mich unterwegs zu verlieren. Ich wollte mich nicht eingeschränkt fühlen. Mein Ziel war es aufzublühen und nicht das Gefühl zu haben nur noch zu funktionieren wie ein Hamster in seinem Rad.
Das Mutter Leben fühlte sich anfangs für mich so an, als wenn ich auf einer Eisfläche kleben geblieben wäre. Ich habe keine Eislaufschuhe und war ganz verzweifelt, dass ich nicht vorwärtskomme. Es war eine Reise ins Ungewisse nur mit einem Hinflug. Alles war neu und anders. Ich bin aus meiner Komfortzone ausgebrochen und bin nach 10 Jahren mit meiner Familie umgezogen. Es war schon länger geplant, aber als es so weit war, stand ich da und hatte große Tränen in den Augen. Ich verlasse mein altes Leben, aber auch alles was dazu gehört habe ich in meinem neuen zu Hause nicht mehr. Es ist wichtig es zu akzeptieren und diese Chance nutzen über mich selber herauszuwachsen. Ich befand mich in einem Zustand der Verzweiflung. Es gab viele Hürden zur überwinden. Obwohl ich meinen Partner direkt neben mir hatte, fühlte ich mich trotzdem alleine.
Ich hatte das Bedürfnis alles zu kontrollieren aber ich hatte keine Orientierung. Die Umzugskartons sind zum Teil immer noch nicht ausgepackt, die Wäsche ist nicht aufgehängt und die Mahlzeiten alles andere als gesund. So sollte es nicht sein. Mein kleiner Frederick bringt viel Chaos mit sich. Eigentlich bin ich schuld, dass ich es nicht optimal koordinieren kann. Aber noch versinke ich nicht im Chaos und genieße jedes Lächeln von ihm. Es gibt manchmal Sachen die wichtig und wichtiger sind. Eine Supermutti werde ich nicht. Aber eine müde und glückliche Mutti.  Ich habe kein Make-up im Gesicht, meine Haare sind nur zu einem Zopf zusammen gebunden. Ich trage am liebsten Kleider, da brauche ich mir keinen Kopf zu machen, welches Oberteil zu meiner Mom-Jeans passt und so kämpfe ich mich Tag für Tag durch. Ich bin ganz erstaunt, wie schnell wieder ein Tag vorbeigegangen ist und ich es überlebt habe.
Die eigene Unzufriedenheit mit meinem Körper hat aufgehört. Mein Körper hat wunderbares geleistet. Ich habe einen gesunden Sohn und ich bin ganz stolz, dass mein Körper es geschafft hat. Mein Körper wird womöglich nicht noch mal so sein wie vorher aber ich habe mein größtes Glück bekommen.
Eine glückliche Mama bedeutet für mich ein glückliches Kind. Das Loslassen von Erwartungen hat mich eine Überwindung gekostet. Ich möchte den Moment und das Gefühl genießen, anstatt zu jammern. Ich spüre keine Verpflichtungen, sondern Leichtigkeit. Es ist schon merkwürdig was es in mir verändert hat.
Es gibt nur jetzt - JETZT.
Ich habe mich verändert und nehme anders die Dinge wahr. Ich nehme die Situationen so, wie sie sind und lerne immer mehr in meine Balance als Mama und Frau zu kommen. Ich genieße die Mutterschaft und das Familienleben so sehr aber ich weiß auch wie wichtig es ist, auf mich selbst zu achten. Es gibt Stunden und Tage in denen das nicht so gut gelingt. Alles darf sein und Platz haben, auch dass man mal frustriert, erschöpft und überfordert ist. Wichtig ist dann nur, sich wieder aufzurichten.
Ich bin dankbar für jede Erfahrung mit meinem Kind auch für die schwierigen. Es stärkt mich und ich lerne jeden Tag was Neues dazu.
Der Frederick ist unsere Priorität, unser neuer Lebensmittelpunkt und unser größtes Abentuer.
Allerdings versuchen wir nicht für ihn zu leben sondern mit ihm!

Donnerstag, 7. Juni 2018

Oh boy...

Meine Schwangerschaft naht sich dem Ende zu und ich finde, es ist höchste Zeit eine Zusammenfassung von meinen Highlights und Erfahrungen während dessen aufzuschreiben.
Wenn man im Internet schreibt: Schwangerschaft ist... wird es ganz schnell mit negativen Wörtern ergänzt... die Hölle, anstrengend, schrecklich. Ich selber hatte eine tolle Schwangerschaft. Es gab zwar auch Tage, wo es mir nicht so gut ging, allerdings wurde ich niemals sagen: oh wie schrecklich, wann ist es endlich vorbei. Ich habe es akzeptiert und damit wurde ich viel gelassener.
Ich könnte mir gut vorstellen locker ein halbes Jahr länger schwanger zu sein.
Es ist meine erste Schwangerschaft und ich habe mich Dauerhaft unglaublich glücklich gefühlt.
Neugier, Aufregung, Verunsicherung, Euphorie und Angst waren meine täglichen Begleiter.
Angst davor, dass ich nicht so sein werde wie vorher. Es ist immerhin eine wirklich großartige Leistung, was ein Frauenkörper in den Wochen durchmacht.
Jetzt liebe ich meine Kugel, auf die ich sehr lange Zeit warten musste und fühle mich vollkommen.
Wir haben tolle Erinnerungsbilder machen lassen - großes Dankeschön an meine Mädels!
Was ziemlich amüsant war - alle wollen es besser wissen aber mit dem einem Unterschied, dass ich in dieser Achterbahn sitze und nicht die anderen...
Was ich gehasst habe, waren die ungefragten natürlich 'immer' gutgemeinten Ratschläge von Fremden. Jeder wollte ganz intensiv zur meiner Schwangerschaft was dazu beitragen. Es machte mich wahnsinnig. Auch die bunten Fragen, die mir hinterhergeworfen worden sind.
Eine Frau unterstützen zu wollen, ist was anderes, als wenn man sie verrückt macht. Fragen wie: Hast du Angst vor der Geburt, hast du dich darauf vorbereitet, wann fängst du wieder an zu arbeiten, echt - du willst stillen also ich kenne da jemanden... Die Erfahrungsberichte von Bekannten, die an Horror Geschichten ähneln helfen da nicht weiter!
Fakt ist, egal was man um sich herum hört, welche Bücher man auch lesen tut - nichts kann eine Frau, auf das was kommt Vorbereiten. Jeder empfindet es anders. Jeder Körper ist anders. Jede Schwangerschaft ist einzigartig.
Eine Frau, die ihr erstes Kind erwartet und es ist wirklich im wahrsten Sinne des Wortes der absolute Wahnsinn, was sich alles verändern wird für die junge Familie zu fragen: Wann fängst du dann wieder an zu arbeiten - unverschämt. Als wenn das Mutter-sein nichts mehr Wert wäre. Ein Kind zu bekommen keine Leistung und nichts Besonderes.
Meistens haben mich das 'fremde' Menschen gefragt, deren mein Leben schon vor der Schwangerschaft nichts angehen sollte, aber man fühlt sich manchmal, als wenn man kein Baby, sondern einen Magnet für unerwünschte Menschen inklusive nervige Fragen im Bauch hätte.
Diese Frage oder auch andere kamen sehr oft und ich hatte die Möglichkeit nach einiger Zeit die passenden Antworten mir zu recht zu legen, aber dann kam gleich danach dieser Spruch: oh es scheint, als würden deine Hormone verrückt spielen. Glaubt mir, mit meinen Hormonen war alles in Ordnung und selbst wenn ich nicht schwanger wäre, würde meine Antwort genau so aussehen.
Mir hat es ebenfalls nicht gefallen, wenn jeder mein Bauch anfassen wollte. Ich weiß es nicht warum. Ich mochte es einfach nicht. Vor meiner Schwangerschaft hatte doch auch keiner das Bedürfnis mein Bauch anzufassen! Jedes Mal, wenn ich spazieren gegangen bin, habe ich gehofft niemanden zu treffen, der mir hinterher schreit um mich wieder zu betatschen. Meine Freunde und Familie sind immer noch was anderes als von Bekannten und Fremden mit denen man nichts am Hut hat angefasst zu werden. 
Ich hörte oft am Tag von wildfremden Personen Kommentare wie:
'Oh, das ist aber ein kleiner Bauch' oder 'Du siehst aus, als wenn du bald platzt'
Ich lernte schnell, dass jeder eine andere Vorstellung hat von einem Babybauch und wie eine Schwangere sich zu verhalten hat.
Je größer mein Bauch umso mutiger wurde die Umgebung. Es schien, als wurde mein Bauch förmlich diese Menschen anlächeln und drum bitten, dass sie etwas dazu sagen. 
'Bei dieser Hitze sollst du nicht raus gehen' 'Isst du genug, dein Bauch ist zu klein' 'Kaffee trinken ist nicht gesund für dein Kind, höre auf es zu quälen' 'Ich habe dich letztens bei einer Veranstaltung gesehen, du willst wohl auf der Tanzfläche dein Kind bekommen' - Keine Sorge, ich hätte mir Mühe gegeben euch mit dem Fruchtwasser nicht vollzuspritzen! Am Anfang haben mich diese Sätze genervt, mit der Zeit habe ich gelernt diese einfach zu überhören.
Ich nehme es auch als Übungsfläche. Später, wenn der kleine Mann bei uns ist, gibt es bestimmt immer noch diese Menschen, die eben 'helfen' wollen. Es wird immer etwas geben, was ich falsch machen werde, was unnormal erscheint oder was Sorge den anderen bereitet.  Ich werde bis dahin ein Profi sein und diese Sprüche bestens ausblenden können.
Was mir extrem schwer gefallen ist und was ich immer noch in meinem innersten verarbeite ist, dass Gefühl bald Mama-sein zu dürfen. Man wird ja komplett ein neuer Mensch, wenn man ein Kind bekommt. Nicht nur mein Alltag, meine Gefühle, mein Wesen wird sich verändern, sondern auch die Beziehung zu meinem Partner. Mir ist es unheimlich wichtig, dass wir die Anfangszeit genießen und das dürfen wir als Eltern zum Glück auskosten. Aber wir sollten nicht vergessen, dass wir zwar Eltern sind aber auch ein Paar. Genau wie ich werde zwar eine Mutter aber ich werde immer noch eine Frau sein. Ich weiß, dass in solchen neuen Lebenssituationen Auszeiten sehr gut sind und natürlich viel reden. Diese Auszeiten können wir nicht mehr flexibel gestalten, aber ich denke, dass wir es ganz gut meistern werden. Wie alles bisher!
Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt am Ende auch kein Zeugnis, was man sich an die Wand hängt. Die Anerkennung des Partners ist in schwierigen Momenten einfach der beste Trost und Belohnung zur gleich. Ich bin unglaublich glücklich, dass ich meinen Partner an meiner Seite habe. Er war immer da und hat mich großartig unterstützt. Ob du wirklich richtig stehst, siehst du, wenn er dich auf Händen trägt. - das macht er und ich glaube, er muss schon ganz viel Muskelkater davon tragen.
Am Ende der Schwangerschaft habe ich viel beobachtet und analysiert. Ich habe meine persönliche Entwicklung und Einstellung zum Mutter-sein im Laufe der Wochen gemerkt. Mir ist es bewusst, dass ich keine Bilder Buch Mama sein werde. Manche Frauen in meinem Geburtsvorbereitungskurs waren so anders als ich. Als würde mir ein Chromosom fehlen. Natürlich freue ich mich auf das kleine Wunder, aber mir ist auch durchaus bewusst, dass es sich alles ändern wird. Zum positiven und negativen. Wichtig ist es gleichmäßig diese Gefühle zur verteilen, damit man keine Babyblues erlebt.
Aber wer weiß, vielleicht wird mich mein kleiner Mann viel verantwortungsbewusster, vernünftiger und organisierter machen. Ich muss diese Zeit abwarten.
Dieser kleine Mensch kommt in unser Leben und nicht wir in seins. Wir müssen Kompromisse finden und kreativ werden. Ich freue mich darauf, auf die neue Herausforderung und falls das Mama-sein nicht reicht, werde ich eine neue Sprache lernen oder ähnliches.
Ich möchte mich nicht vergessen und mich vor allem weiter Verwirklichen.
Andere meinen es sei egoistisch von mir schon ein Plan B auszuarbeiten. Es hat für mich etwas mit Wohlfühlen zu tun und Zufriedenheit. Ich glaube auch, meinem Würmchen tut eine glückliche als eine frustrierte Mutter besser. Ich strebe weiterhin mein Leben mit voller Leidenschaft und Freude zu leben.

Seitdem ich weiß, dass ich schwanger bin, war es ein besonderer und voller Gänsehautmoment.
Ich bin unglaublich stolz und mit Dankbarkeit erfüllt, meine Schwangerschaft so positiv erleben zu dürfen. Diese Liebe zu spüren und immer mehr in meiner Mitte anzukommen.
Es kann nun jeder Zeit losgehen - irgendwie ist es noch gar nicht richtig bei mir angekommen.
Unser Sohn kann kommen! Ich fühle mich gut und stark, wie nie zu vor. In meinem Inneren verspüre ich die Vorfreude auf die Geburt - keine Angst oder Sorgen. Dieses Gefühl 'alles ist gut, alles ist genau so wie es sein sollte' - extrem wohltuend.